Firmen lassen Geschäftsreisende oft mit Problemen allein

Geschftsreisender mit Koffer telefoniert im Flughafen

Auf Geschäftsreisen geht nicht immer alles glatt. Ein Grund dafür sind z. B. fehlende Informationen vor Antritt der Reise. 47 Prozent der Mitarbeiter sind bei Zwischenfällen während der Reise sogar auf sich allein gestellt. Das sind Ergebnisse der Studie “Chefsache Business Travel 2016” des Deutschen ReiseVerbands (DRV).

Vergessen, verloren oder gestohlen: 33 Prozent der Geschäftsreisenden haben im Ausland plötzlich ohne Pass dagestanden. Zudem gerieten jeweils 32 Prozent in fremden Ländern in politische Unruhen oder hatten Zollprobleme. Das liegt oft daran, dass Informationen darüber fehlen, welche Risiken im Zielland lauern, welche Dokumente benötigt werden oder welche Waren ausgeführt werden dürfen.

Immerhin steigt die Zahl der Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ein professionelles Risikomanagement anbieten. 55 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Firma beispielsweise Rückholpläne bereitstellt. 82 Prozent der Reisenden können sich darauf verlassen, im Krankheitsfall vor Ort auf europäischem Niveau behandelt oder von ihrem Unternehmen nach Hause geholt zu werden (Vorjahr 76 Prozent).

Welttourismus

79 Prozent der Geschäftsreisenden erhalten von ihrem Arbeitgeber den Ersatz von verlorenen oder gestohlenen Papieren. Genauso häufig sind Ansprechpartner während der Reise erreichbar. Doch nicht in jedem Unternehmen finden Geschäftsreisende den Rückhalt, den sie benötigen. Wenn es vor Ort tatsächlich zu Problemen kommt, ist jeder Zweite noch auf sich allein gestellt.

Für die Studie “Chefsache Business Travel 2016” wurden 110 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 110 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern zum Thema Geschäftsreisen befragt.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte Sie auch interessieren: