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6 Tipps & Tricks rund um das Münchner Oktoberfest

Oktoberfest-Collage

Bald heißt es wieder “O’zapft is” – vom 17. September bis 3. Oktober 2016 wird die Theresienwiese in München erneut zum Schauplatz des größten Volksfestes der Welt. Für einen gelungenen Oktoberfestbesuch mit der richtigen Mischung aus Achterbahnabenteuer, Bierzeltgaudi und kulinarischen Schmankerln finden Sie hier 6 nützliche Tipps und Tricks, zusammengestellt von der Europäische Reiseversicherung.

1. Zelte für Promis und Weinkenner
Tatsache ist, dass in jedem Wiesn-Zelt eine ausgelassene Stimmung herrscht. Welches davon welchen Geschmack trifft, ist wieder eine andere Sache. Die jungen Feierwütigen treffen bevorzugt im Hacker-Zelt oder Schottenhamel aufeinander. Uriges Flair gibt es in der Augustiner Festhalle. Dort kommt das Bier stilecht aus 200 Liter-Holzfässern, die von Wiesn-Kennern auch “Hirschen” genannt werden. Stars und Sternchen geben sich im Weinzelt die Klinke in die Hand. Es eignet sich außerdem für alle Biermuffel, denn diese finden hier neben Wein auch verschiedene Sekt- und Champagnersorten. Das Hofbräu-Zelt gilt als Schmelztiegel der Nationen.

Oktoberfest-Zelt

Eines haben jedoch alle Zelte gemeinsam: In den Abendstunden gibt das Publikum die bekanntesten Gassenhauer, Dauerbrenner & One-Hit-Wonder zum Besten. Diese Klassiker sollten Neulinge auf jeden Fall vorab in ihr Repertoire aufnehmen: Fürstenfeld – STS, Ein Stern, der deinen Namen trägt – DJ Ötzi &  Nik P., Fliegerlied – Donikkl, Que sera, sera – Doris Day, Country Roads – John Denver, Atemlos durch die Nacht  Helene Fischer und Hey Baby – DJ Ötzi.

Einen Überblick über die größten Festzelte, die im Mittelpunkt der Theresienwiese stehen, finden Sie in diesem Wiesn-Lageplan mit Zeltguide.

 

2. Kulinarische Schmankerl made in Bavaria
Wiesn-Besucher genießen auf dem Oktoberfest die ganze Palette der bayerischen Küche. Neben traditionellen Gerichten wie Schweinebraten, Weißwürsten, Obatzda, Hendl & Co. haben sich einige Festzelte auf ganz besondere Leckereien spezialisiert. Gourmets probieren geräucherten Steckerlfisch und frische Fischspezialitäten in der “Fischer Vroni”, testen den knusprigen Ochsenbraten und deftige Fleischgerichte in der gleichnamigen Ochsenbraterei oder schlemmen ein bayerisches Brotzeitbrettel und hochwertige Menüs im Feinkost Käfer.

oktoberfest-steckerlfisch

Auch süße Leckermäulchen kommen auf dem Oktoberfest nicht zu kurz, da in den Bierzelten und an den unzähligen Buden verschiedene warme Hauptgerichte, wie beispielsweise Dampfnudeln oder Kaiserschmarrn angeboten werden. Süße Snacks wie Zuckerwatte, Schokofrüchte, Lebkuchen und gebrannte Nüsse sind nicht nur ein nettes Mitbringsel, sondern auch eine verlockende Wegzehrung für den Heimweg.

3. “Eine neue Runde, eine neue Fahrt”
Höher, schneller, wilder – mit high speed werden Adrenalin-Junkies im Karussell “Techno Power” fest in ihren Sitz gedrückt, rasen im “Höllenblitz” knapp 800 Meter durch eine Goldmine und erleben am “Power Tower II” den “freien Fall” aus 70 Metern Höhe mit einer Geschwindigkeit von unglaublichen 80 Kilometern pro Stunde.

Neben actionreichem Achterbahnabenteuer und Nervenkitzel beherbergt das Oktoberfest auch viele historische Fahrgeschäfte, die für eingefleischte Volksfestgänger zur festen Tradition gehören und auch für Neulinge auf die To-do-Liste gehören. Im Karussell “Krinoline” drehen sich die Besucher nun schon seit 92 Jahren zur guten alten Volksmusik im Kreis. Getreu dem Motto “der Stärkere gewinnt” beweisen Männer und Frauen seit Jahrzehnten beim “Hau den Lukas” ihre Muskelkraft und erholen sich anschließend im 50 Meter hohen Riesenrad mit bestem Ausblick über ganz München bis zum Alpenrand.

Oktoberfest

Für eine wilde Rutschpartie geht es mit einem Förderband auf die “Toboggan”. Geschick und Humor sind hier gefragt, denn das schnelle Transportband sorgt für so manchen Stolperer und vor allem Lacher im Publikum. Ein Dauerbrenner mit Spaßfaktor für Jung & Alt ist auch das Teufelsrad. Mutige geben dort ihr Bestes, damit sie nicht durch einen Treffer der Schaumstoffbälle von der sich drehenden Scheibe geworfen werden.

Extra-Tipp: Auf jeden Fall in den Abendstunden dort vorbeischauen, auch wenn man sich selbst nicht auf das drehende Rad traut. Dank zünftiger Sprüche und bissigem Humor des legendären Moderators ist das Teufelsrad auch für die Zuschauer eine riesen Gaudi.

4. Trachten-Knigge
Auf dem Oktoberfest wird auch in diesem Jahr wieder der neueste Schrei in punkto Dirndl und Lederhos’n zu sehen sein. Neben der Grundfrage “knielang oder doch lieber bis zum Knöchel?” sollten Frauen darauf achten, welche Botschaft sie mit der gebundenen Schleife an ihrer Dirndl-Schürze senden möchten:

erv_dirndlschleife
Europäische Reiseversicherung
  • Schleife auf der rechten Seite: das “Madl” hat bereits ihren “Bursch’n” gefunden.
  • Schleife auf der linken Seite: Flirten erlaubt!
  • Schleife in der Mitte: “Obacht!” Der Beziehungsstatus der Trägerin ist kompliziert.

5. Auf geht’s zur Wiesn 
Am besten ist das Oktoberfest mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Parkplätze rund um die Theresienwiese sind rar und vor allem teuer. Vom Hauptbahnhof aus fahren die U-Bahn-Linien U4 und U5 in wenigen Minuten zur Haltestelle Theresienwiese. Mit der U6 erreicht man die Festwiese vom Goetheplatz aus zu Fuß in zehn Minuten. Als neue Sicherheitsmaßnahme wird es in diesem Jahr einen Zaun um das Festgelände geben, an dessen Eingängen Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt werden. Zudem besteht ein Rucksackverbot und es sind nur kleine Taschen erlaubt. Die Mitnahme von Glasflaschen, Sprühdosen und spitzen Gegenständen ist verboten.

Oktoberfest-Mitbringsel

6. Mitbringsel & Souvenirs
Ein Lebkuchenherz fürs “Spatzl”, ein schöner Bierkrug mit Zinndeckel, eine Holz-Wäscheklammer mit Namens-Gravur oder ein Trachtenhut mit Feder – diese traditionellen Klassiker verschenken sogar die Münchner selbst. Ebenfalls beliebt als kleines Geschenk sind Rosen und Stofftiere, die Volksfestliebhaber beim Dosenwerfen und Luftgewehr-schießen mit viel Herzblut für ihre Liebsten ergattern. Da ist es egal, ob Trostpreis oder Hauptgewinn – Hauptsache man hat sich für die bessere Hälfte so richtig ins Zeug gelegt.

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