Neue Dimension bei Umsatz und Gewinn

Rekordjahr 2015 für die Koelnmesse

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321,2 Millionen Euro Umsatz, 36,7 Millionen Euro Gewinn, ein Plus bei Eigen- und Gastveranstaltungen: Das Jahr 2015 war für die Koelnmesse das mit Abstand erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Damit hat sie die bisherigen Höchstwerte aus 2013 deutlich übertroffen und liegt zudem klar über den eigenen Prognosen.

An insgesamt 76 Messen und Ausstellungen beteiligten sich 2015 mehr als 42.600 ausstellende Unternehmen aus 123 Ländern und rund 2,2 Millionen Besucher aus 205 Staaten. 29 Eigen- und 25 Gastveranstaltungen fanden in Köln statt, 22 Messen im Ausland.

Für das turnusbedingt schwächere Jahr 2016 plant die Koelnmesse noch einmal mit einem Verlust. 2016 wird aber das letzte Jahr mit einem Fehlbetrag sein: Für die kommenden 4 Jahre rechnet das Unternehmen – bei stabiler Wirtschaftsentwicklung – mit einem durchschnittlichen Umsatz oberhalb der 300-Millionen-Euro-Marke und bleibt nachhaltig in der Gewinnzone.

Eine wesentliche Ursache für das gute Ergebnis 2015 ist die gute Entwicklung zahlreicher Eigenveranstaltungen in Köln bei Ausstellern, Besuchern und vermieteter Fläche. Auch die Ergebnisse des von der Tochtergesellschaft Koelnmesse Ausstellungen GmbH betreuten Event- und Gastveranstaltungsgeschäfts trugen maßgeblich zum Rekordjahr bei. An den 25 Gastveranstaltungen am Standort Köln nahmen 2015 nach Angaben der Organisatoren mehr als 7.800 Aussteller und über 370.000 Besucher teil. Die Koelnmesse Ausstellungen GmbH hat 15,8 Millionen Euro und damit gegenüber Plan rund 19 Prozent mehr Umsatz erreicht. Deutlich höher als geplant liegt auch der Überschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 7,2 Millionen Euro.

Neben Rekordgewinn und -umsatz kann sich die Koelnmesse 2015 über einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von über 56 Millionen Euro freuen, und auch in den nächsten Jahren rechnet das Unternehmen mit positiven Werten. Daraus ergibt sich Spielraum für neue Investitionen, die insbesondere beim Zukunftsprojekt Koelnmesse 3.0 benötigt werden. Die prognostizierten Gewinne der kommenden Jahre fließen deshalb in das Investitionsprogramm der Koelnmesse ein. Der Aufsichtsrat hat bereits über 70 Millionen Euro für die Beauftragung und Umsetzung von Einzelprojekten in 2015 und 2016 freigegeben.

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