Lübecker MuK wird saniert

Musik- und Kongresshalle Lübeck

Am 30. September 2015 wurde der Konzertsaal aufgrund von bautechnischen Mängeln temporär gesperrt. Bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Konzertsaal finden die Veranstaltungen in der Rotunde des Veranstaltungshauses statt. Ein Provisorium, das nun bald Geschichte sein wird, denn die Gelder zur Sanierung sind bewilligt.

Die Bürgerschaft beschloss in der Sitzung am 28. Januar 2016 einstimmig, den Sperrvermerk für die Bereitstellung der Gelder für die Sanierung des Konzertsaales der Musik- und Kongresshalle (MuK) aufzuheben und damit den Weg für die zügige Umsetzung der Sanierungsmaßnahme freizumachen. Ziel ist den Spielbetrieb im Konzertsaal bis zum Frühjahr 2017 vollumfänglich wieder herzustellen.

Die Kostenschätzung für die Instandsetzungsarbeiten des Konzertsaals und die Ertüchtigung der Akustikdecke betragen rund 8.3 Mio. Euro. Die Landesregierung bewilligt für die Sanierung des Konzertsaales einen Zuschuss von 2 Mio. Euro und die Possehl Stiftung fördert die Sanierungsmaßnahme mit 1 Mio. Euro.

Im Vorfeld der Bürgerschaftssitzung initiierte die MuK eine bürgernahe Kampagne mit dem Slogan LÜBECK.LIEBT.MUK. Kern der Kampagne waren drei Aktionstage vom 07. bis 09. Januar 2016 und die direkte Ansprache der Bevölkerung an zentralen Orten in der Hansestadt. Während der 3-wöchigen Kampagne kamen über 4.500 Unterschriften zusammen, die Geschäftsführung und Mitarbeiter der MuK am 26. Januar an den 1. stellvertretenden Stadtpräsidenten übergaben. Mehr als 1.500 Personen unterzeichneten die online-Petition, die in Zusammenarbeit mit den Lübecker Nachrichten umgesetzt wurde.

Mit dem Bekenntnis LÜBECK.LIEBT.MUK. wurde ein öffentlichkeitswirksames Signal für den Spielbetrieb in der MuK gesetzt. Unterstützung erhielt die Kampagne von zahlreichen Lübecker Unternehmen, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, dem Einzelhandel sowie vielen Lübeckern.

www.muk.de

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