Umbaumaßnahmen

Koelnmesse 3.0: Jury kürt Siegerprojekt

Koelnmesse 3.0
© JSWD Architekten

Der Entwurf des Kölner Büros JSWD Architekten wird Grundlage für die Umsetzung der neuen Confex®-Halle, der Halle 1plus, des neuen zentralen Terminals im Südgelände und der Fassadengestaltung. Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, bezeichnet den Entwurf als “architektonisches Statement für modernes Messewesen.”

Die Konzeption, der wesentlicher Bestandteil von Koelnmesse 3.0, dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens ist, hat die dreizehn Juroren unter Vorsitz des Kölner Architekten Kaspar Kraemer final überzeugt. So erklärte Messe-Chef Gerald Böse nach einer mehrstündiger Jurysitzung:

“Der Entwurf verbindet eine klare, urbane und selbstbewusste Architektursprache mit unseren Anforderungen an Aufenthaltsqualität, Flexibilität und Erlebniswelt. So kommen wir unserem Ziel, am Standort Köln das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt zu sein, einen großen Schritt näher.”

Koelmesse 3.0
© JSWD Architekten

Die Neubaumaßnahmen werden Zug um Zug erfolgen. Das Jahr 2016 steht dabei ganz im Zeichen der Vor- und Entwurfsplanungen. Mitte 2017 sollen die ersten Baumaßnahmen zur Halle 1plus beginnen, eine Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant. Im Anschluss wird die angrenzende CONFEX®-Halle errichtet, deren Fertigstellung für 2021 vorgesehen ist. Bereits ab Anfang 2017 beginnen zudem erste Planungen zum neuen Terminal, dessen Fertigstellung für Ende 2024 avisiert wird.

Koelnmesse 3.0 steht für die bis zum Jahr 2030 geplante Modernisierung der Koelnmesse in drei Phasen, insbesondere die Modernisierung der Südhallen, die Verbesserung der Verkehrs- und Parkraumsituation, attraktivere Hallen und bessere Verkehrswege. Der Plan beinhaltet ferner den Bau der neuen Halle 1plus, die zum Ausgleich der temporären Baumaßnahmen 10.000 qm  zusätzlicher Fläche bietet, einer CONFEX®-Halle für neue Formate aus Conference und Exhibition und eines neuen Eingangsterminals für die Südhallen, das als als moderner und funktionaler Verbindungs- und Erschließungs-Boulevard in Ost-West-Richtung fungiert. Der Aufsichtsrat hat bereits einem Investitionsvolumen von gut 200 Mio. Euro in der ersten Phase bis 2020 zugestimmt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Das könnte Sie auch interessieren: