Tagungsalternativen im Dreiländereck

Das Kongresshaus Zürich schließt, was nun?!

Umbau Kongresshaus Zürich – Renderings

Für 240 Millionen Franken saniert Zürich seine Tonhalle und führt sein Kongresshaus wieder an den ursprünglichen Bau von 1939 zurück. Gleichzeitig tilgt die Stadt die Schulden der beiden Häuser und übernimmt sie in Eigenregie. Im Juli 2017 wird das Kongresshaus geschlossen für eine dreijährige Umbauphase. Eine ideale, nahe gelegene Ausweichlösung bietet sich mit dem neuen Bodenseeforum in Konstanz an.

Dreiländer-Tagungen sind ein ganz wichtiger Buchungsaspekt in der Großregion und da kleinere Länder wie die Schweiz und Österreich häufig auf starke deutsche Beteiligung bei Großveranstaltungen angewiesen sind, ist gerade Konstanz in hohem Maße kompatibel für länderübergreifende Formate.

Die Nähe zu Zürich und dem Flughafen ist ein enormer Pluspunkt für das im Oktober 2016 eröffnete Bodenseeforum – 40 Minuten Fahrzeit sind auch international sehr gut darstellbar, mit dem PKW oder der Bahn. Neben der reizvollen Destination „Lake Constance“ bekommen auch die Deutschschweizer hier eine traumhafte, topmoderne Location angeboten.

Bodenseeforum-Blick-Reichenaustr
© Bodenseeforum Konstanz

Das Bodenseeforum ist ein offener, auf alle Anforderungskonfigurationen adaptierbarer Gebäudekörper mit variablem Bühnenkonzept. Damit ist der Begriff „Kongresshaus“ deutlich zu kurz gewählt: Dieses moderne Haus mit der breiten Glasfassade zum Seerhein hin ist ein erstrangiger Schauplatz für Kick-offs, Hauptversammlungen, Produktpräsentationen, kurz: alle modernen Inszenierungsformen, die in älteren Häusern ihre Formate nicht glaubhaft abbilden können und wollen.

Top-Technik und maximale Variabilität

Der große Saal bietet Platz für 1.104 Gäste bei Reihenbestuhlung und lässt sich in bis zu fünf gleichwertige Segmente teilen. Hinzu kommt das Foyer, das in die Gesamtraumplanung integriert oder abgetrennt werden kann. Das bedeutet insgesamt eine Spannbreite von neun Saalvariationen.

Die große Glasfront gewährt Zugang auf die Außenterrasse an der verkehrsberuhigten Uferpromenade. Dort ist auch der eigene Bootsanleger vorgesehen, sodass Veranstaltungsgäste sehr bald mit dem Schiff anreisen oder problemlose Rahmenprogramme auf der nahen Insel Mainau durchführen können.

Bodenseeforum-Saal
© Bodenseeforum Konstanz

Auf dem Mezzanin befinden sich dann weitere bis zu fünf Konferenzräume mit bodentiefen Glaswänden. Diese Galerie-Ebene kann zum Hauptsaal hin wahlweise abgeriegelt oder sichtverbunden werden. Alles ist auf maximal variable Funktionalität hin konzipiert, schwellenfrei und kompakt auf kurze Laufwege und perfekte logistische Abläufe ausgerichtet. Die Zulieferung erfolgt direkt an die große Halle, die selbstverständlich mit dem PKW befahrbar ist. Ein erster Automobilhersteller hat bereits eine Veranstaltung gebucht.

Nicht nur die Saalaufteilung ist im Bodenseeforum variabel, auch die Videotechnik lässt sich verändern und den jeweiligen Anforderungen anpassen. Es gibt verschiedene Leinwandgrößen und Projektoren (mit ANSI-Lumen-Werten bis zu 20.000), die je nach Einsatzzweck gehängt werden. Läuft ein Video oder eine Power-Point-Präsentation in einem Saal, ist es per Knopfdruck möglich, diese auch in alle anderen Räume zu übertragen. So kann beispielsweise ein Kongressteilnehmer in der Lounge im ersten Stock seinen eigenen Vortrag vorbereiten und nebenher auf dem Monitor das Geschehen im unteren Saal verfolgen.

Fazit: Mehr als eine tolle Alternative, solange Zürich umbaut.

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