Berlin ist neue vegetarische Hauptstadt

Restaurant Rootz
© visitBerlin, Foto: PHILIP KOSCHEL

Mehr als Currywurst und Döner: Berlin wurde am Dienstag in New York City vom US-Magazin „Saveur“ zur neuen vegetarischen Hauptstadt gekürt. Die internationale Auszeichnung der Feinschmeckerzeitschrift würdigt die kulinarische Entwicklung der Stadt mit einer Vielfalt von rund 30 veganen und 300 vegetarischen Restaurants und Imbissstuben.

Die Gewinner der „Saveur Awards“ werden jährlich von rund 325.000 Lesern sowie den Redakteuren des in New York ansässigen Feinschmeckermagazins gekürt. Die hochwertige, grüne Küche überflügele mittlerweile sogar das eher fleischlastige Berliner Angebot, schreibt Saveur in der Begründung. Die internationale Zuwanderung sowie die Unkonventionalität der Stadt hätten maßgeblich zur neuen vegetarischen und veganen Vielfalt beigetragen, so das Magazin. Die vegetarischen Lokale seien auch attraktiv für Besucher, die sonst Fleisch konsumierten. Zudem verwenden immer mehr Restaurantchefs biologisch und regional angebaute Zutaten und setzen vegetarische Gerichte auf die Karte. Selbst an Imbissständen werden „Vöner“ (vegetarische Döner) angeboten.

Der gastronomische Trend in Berlin geht einher mit einer verstärkten Nachfrage nach biologisch und nachhaltig produzierten Stoffen, veganer Mode, sozialen Koch-Projekten, „Resteverwertungs-Restaurants“ und dem „Upcycling“ von gebrauchten Möbeln oder Kleidungsstücken.

Mehr zum vegetarischen und veganen Angebot in Berlin unter: www.visitberlin.de

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