Hotelinvestmentmarkt bricht alle Rekorde

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Auf dem deutschen Hoteltransaktionsmarkt wurde 2015 ein neues Rekordergebnis erzielt. Mit ca. 4,4 Milliarden Euro wurde das bisherige Rekordvolumen des Vorjahres um 46 Prozent gesteigert. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

Damit stieg das Transaktionsvolumen des deutschen Hotelinvestmentmarkts seit dem Tiefpunkt resultierend aus der globalen Finanzkrise im Jahr 2009 bereits zum sechsten Mal hintereinander. Investoren würden besonders durch gute Performancezahlen in der Hotellerie, die wachsende Bedeutung des Städtetourismus – insbesondere von ausländischen Gästen – und die positiven Prognosen angelockt.

Wie im Jahr 2014 trug vor allem ein fulminantes letztes Quartal zum Rekordergebnis bei. Knapp 35 Prozent des Gesamtvolumens (ca. 1,5 Milliarden Euro) wurden in den Monaten Oktober bis Dezember generiert, davon über ein Viertel infolge des Erwerbs des 18 Hotels umfassenden Leonardo-Portfolios mit zusammen 3.415 Zimmern durch die schwedische Pandox AB.

Die Anzahl der Hoteltransaktionen lag insgesamt bei 217 und überstieg damit das Ergebnis von 189 Transaktionen aus dem Vorjahr um über 15 Prozent. Die durchschnittliche Dealgröße betrug im vergangenen Jahr rund 20,2 Millionen Euro und stieg damit im Vergleich zu 2014 um ca. 27 Prozent.

Im vergangenen Jahr sorgten vor allem großvolumige Einzeltransaktionen für eine hohe Dynamik. Zu den zwei bereits in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres stattgefundenen Transaktionen Sofitel München und andel’s Hotel Berlin kam im vierten Quartal das Radisson Blu Hamburg dazu. Zu den weiteren bedeutenden Einzeltransaktionen im diesem Jahr zählt außerdem der Verkauf des Hotelprojekts 25hours München durch die FREO Gruppe.

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