Hotel San Gabriele

Ein Hotel, das nie alt werden kann!

Der Besitzer dieses kleinen Juwels in Rosenheim an der historischen Straße von München nach Italien hat eigentlich Florist gelernt und stammt von Ischia. Das 2005 von Mario Mattera eröffnete Hotel im italienischen Landhausstil wurde von Rudolf Reichl entworfen und zeugt von Detailfreudigkeit in jedem Winkel. Hinzu kommen die Liebe zur italienischen Küche und die bekannt zuvorkommende Gastfreundschaft Italiens. Das alles macht das Haus zu einem außergewöhnlichen Ort für Workshops, kleine Meetings und Festivitäten.

Hotel-San-Gabriele
© Stefan Gaar | Im Weinkeller des Vier Sterne Hotels „San Gabriele“ lagern über 3.000 Flaschen Wein aus ganz Italien. Außerdem gibt es ein Champagnergewölbe mit edlen Schaumweinen. Im „IL CONVENTO“, dem hauseigenen Restaurant, werden die Gäste authentisch in mittelalterlichem Outfit bedient.

Das Baukonzept zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Areal. Die Möblierung lehnt sich an die eines mittelalterlichen Ansitzes an, ohne dass der Gast jedoch auf moderne Annehmlichkeiten wie Fernseher, Telefon, Minibar oder Safe verzichten muss. In fast allen Zimmern, im Frühstücks- und im Tagungsraum sowie im Restaurant können sich Gäste kostenlos mit ihrem Laptop ins Internet (WLAN) einwählen. (Einige Zimmer haben auf Grund der baulichen Begebenheiten nur einen DSL-Anschluss.)

Kasten-Hotel-San-GabrieleDie 38 individuell gestalteten Zimmer auf drei Ebenen sind teilweise mit Himmelbett, Wasserbett und /oder Whirlpool, Küchenzeile oder Kachelofen ausgestattet. Viele verfügen außerdem über ein Kreuzgewölbe. Unterstützt wird der urige, dennoch sehr freundliche und helle Eindruck durch stimmungsvolles Kerzenambiente und die Verwendung von viel Holz. Wo immer möglich mit handgefertigten (!) Möbeln und aufwändigen Details. Besondere Highlights sind die Bäder: Granatapfelrote Murano-Glaswaschtische bieten dem Gast viel Sinnlichkeit. Außerdem sind alle Zimmer von Künstlern gestaltet worden, ähnlich wie im Künstlerhotel Luise in Berlin. „Der Trend zu weniger Flugreisen und Urlaub mit dem Auto kann sich für uns und die Stadt Rosenheim als Tor zu Italien gut entwickeln, wenn die Stadt und das Fremdenverkehrsamt dies entsprechend vermarkten.“, so Mattera. Deshalb plant der Hotelier denn auch schon die nächsten Erweiterungen: im Untergeschoss des Hotels eine Beauty-Farm und eine Tiefgarage.

Hotel-San-Gabriele-Bilder

Vom Tellerwäscher zum Hausherrn hinter historischer Fassade
Als Mario Mattera nach Deutschland kam, arbeitete er zunächst als Tellerwäscher und Kellner, um sich seinen Traum vom eigenen Restaurant zu erfüllen. Nach dem Da Mario in Bruckmühl folgte einige Zeit später ein weiteres Restaurant in Brannenburg. 1995 kaufte Mattera dann sein erstes eigenes Hotel, das Theresia, das ebenfalls liebevoll renoviert wurde. Weitere zwei Jahre später schlug ihm der bekannte Ameranger Architekt Rudolf Rechl vor: „Ich baue dir ein Hotel, das nicht veralten kann, weil es schon sehr alt ist.“ So entstand im Rosenheimer Ortsteil Heilig Blut das San Gabriele, ein mittelalterliches Klostergebäude mit großem finanziellen Engagement und viel handwerklicher Eigenarbeit. Das Vorbild für San Gabriele waren historische Bauten kombiniert mit den Anforderungen des Gastes, aber auch des Bauherren von heute. So wurde bei der Planung u. a. auf eine gute Wärmedämmung und ein helles, lichtdurchflutetes Ambiente geachtet.

Kulinarik á la „Dolce Vita“
Im Restaurant genießt man an schönen Holztischen italienische Küche mit einfachen, saisonalen Produkten. Davon versteht er etwas. Denn, wenn seine Mamma früher am Markt in Lacco Ameno einkaufte, war Mattera stets mit dabei. Und so sind frisches Brot, Ziegenkäse und frische Kräuter feste Bestandteile in seiner Küche. Der Service ist aufmerksam und es lohnt sich, den Empfehlungen zu folgen oder einfach das Vorspeisenbuffet zu genießen (sehr gut!). Sehr authentisch sind die offene Feuerstelle und der eigene Brunnen im großzügigen Weinkeller.

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