Aktion für mehr Direktbuchungen

Deutschlands erstes Hotelzimmer aus Geld

IHG Money Room

Mit einer öffentlichkeitsstarken Aktion hat die InterContinental Hotels Group (IHG) kürzlich für mehr Direktbuchungen geworben. Der mit Geldscheinen tapezierte „Money Room“ lud Passanten zum Bad in 20 Millionen Euro ein. Die Aktion sollte darauf aufmerksam machen, wie viel Reisende sparen können, wenn sie Zimmer direkt über Hotelwebsites buchen.

Wände, Boden, Kissen, Bettdecke, Telefon, Stehlampe – alles aus Geld: So ein Hotelzimmer hat Deutschland noch nicht gesehen. Der „Money Room“, den die IHG Ende August 2016 im Berliner Hauptbahnhof aufgestellt hat, zog viele neugierige Passanten an und wurde zur Kulisse für zahlreiche Selfies.

Chloe Bugelly, Pressesprecherin der IHG, die die Aktion im Hauptbahnhof betreute, erklärt die Beweggründe für das Projekt:

Unsere Berechnungen haben ergeben, dass unsere Gäste mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr sparen können, wenn sie ihr Hotelzimmer über unsere Website buchen. Das wollten wir mit dem ‚Money Room’ anschaulich darstellen.

Aktuell prüft zudem das Bundeskartellamt Wettbewerbsbeschränkungen in der Online-Reisebranche. Die Behörde hat erste Maßnahmen ergriffen, um führende Online-Reisebüros daran zu hindern, unfaire Preispraktiken bei Zimmertarifen anzuwenden. Ähnliche Entwicklungen lassen sich in anderen EU-Ländern beobachten. In Frankreich wurde bereits ein Gesetz erlassen, das Online-Reisebüros verbietet, auf die gleichen Preise zu bestehen, wie sie Hotels selbst anbieten. Sollte es in Deutschland zu einer ähnlichen gesetzlichen Änderung kommen, wäre das auch ein Vorteil für Verbraucher.

Dass deutsche Urlauber gerne günstig reisen, bestätigt auch eine repräsentative forsa Umfrage im Auftrag der IHG. Zentrales Ergebnis der Befragung: Vier von fünf Hotelurlaubern (84 Prozent) durchsuchen und vergleichen viele verschiedene Angebote, bevor sie ein Zimmer buchen.(2) Jeder Fünfte (22 Prozent) schläft ein paar Nächte darüber, bevor er sich für ein Hotel entscheidet. Zudem würden 59 Prozent der Hotelurlauber ihr Zimmer schon bei einem Preisunterschied von zehn Euro pro Nacht über einen anderen Weg buchen als den gewohnten.

https://www.xing.com/news/pages/events-magazin-288
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