Meine zweitgrößte Schwäche sind Weingummis!

20 Fragen an Haakon Herbst


Haakon-Herbst

“Ich bin 1964 in Neuwied am Rhein geboren, als Sohn eines ehrbaren, bodenständigen Kaufmanns und einer exaltierten Düsseldorferin!” Mit diesem Satz beginnt Haakon Herbst das Gespräch mit events, das wir auf der Terrasse seines Brauhauses im romantischen Wenigerbachtal geführt haben.  

Gradlinigkeit bis zur Grenze der Selbstschädigung. Herbst ist eine ehrliche Haut. Gerne mal polarisierend. Sternzeichen: Doppel-Skorpion. Für die, die sich damit auskennen. Er kämpft immer mit offenem Visier. Da spielt vielleicht manchmal etwas von der „durchgeknallten“ Düsseldorferin hinein. Die Schizophrenie von Großstadtwahn und Dorfleben hat ihn geprägt.

 

1. Was wollten Sie als Kind werden?

Glücklich….., später Anwalt, dann – nach versautem Abitur – Hoteldirektor.

 

2. Hier dürfen Sie einen Kollegen/Marktpartner loben:

Ich habe so viele Hotelkollegen, die ich schätze und von denen ich schon viel gelernt habe, aber meine beiden Leuchttürme der gesamten Industrie heißen Robert Ragge und Erich Sixt. Fantastische Typen und Charaktere, die ich seit Jahren „verfolge“.

 

3. Was ist Ihr Lebensmotto/Ihr Wahlspruch?

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es. Ich hasse den Satz „Das hätte ich auch gekonnt“ – hast Du aber nicht gemacht!

 

4. Verraten Sie uns Ihre größte Schwäche?

Meine zweitgrößte Schwäche sind Weingummis!

 

5. Was bezeichnen andere als Ihre größte Stärke?

Die Mischung aus Intuition und Ausdauer.

 

6. Erzählen Sie uns etwas von Ihren Getränkevorlieben und Ihrem Leibgericht:

Gib mir eine gute Flasche mit frischem Wasser und ich bin glücklich. Mein Leibgericht ist ein Geheimrezept, das aktuell nur zwei Frauen auf dieser Welt für mich zubereiten dürfen – ich hoffe, dass meine Tochter das später, wenn ich mal alt bin, dann auch hinbekommt …

 

7. Welche historische Persönlichkeit hat Sie besonders beeindruckt und warum?

Jetzt erwartet man bestimmt etwas Hochtrabendes…. aber für mich ist und bleibt „Robin Hood“ das Maß aller Dinge. Ich habe einen gigantischen Gerechtigkeitssinn und kämpfe – wo immer es mir möglich ist – auch für diese Überzeugung.

 

8. Sie gewinnen eine Million – was kaufen Sie davon?

Puuuh – schwierig. Einerseits könnte ich mit dieser Summe nicht einmal meine Schulden begleichen, andererseits habe ich keinerlei materiellen Wünsche. Da es aber hier bei der Summe um eine Symbolik von überflüssigem Geld geht: Nach den Geschenken im direkten Umfeld würde ich unseren Bendorfer Handballern eine Halle bauen.

 

9. Mit wem würden Sie gerne mal einen ganzen Tag lang tauschen und warum?

Mit meiner Frau Rene, um mich mal mit ihren Augen zu sehen.

 

10. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Menschen ganz besonders?

Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Humor und Selbstbewusstsein.

 

11. Und welche mögen Sie gar nicht?

Die genauen Gegensätze.

 

12. Die berühmte Fee erfüllt Ihnen drei Wünsche:

Ewiges Leben. Die Welt ein Jahr anzuhalten, während ich alleine mal alles aufarbeiten kann und vier tolle Enkelinnen.

 

13. Ihr Lieblingsbuch / Ihr Lieblingsfilm?

Funky Business ist seit 15 Jahren MEIN BUCH!! Sonntag 20.15 Uhr – da lasst mich alle in Ruhe!

 

14. Wo würden Sie am liebsten wohnen, wenn Sie die freie Wahl hätten?

Da ich die freie Wahl habe, wohne ich da wo ich will – in Sayn bei Koblenz.

 

15. Was ist Ihr persönliches Lieblingshotel?

Das SOHO HOUSE in Berlin. Da könnte ich sogar dauerhaft leben…

 

16. Worauf sind Sie besonders stolz?

Erstens, dass ich alles, was ich heute habe, ohne einen Cent in der Tasche gehabt zu haben nur mit meiner Kraft und der meiner Lieben aufgebaut habe und zweitens auf meine Tochter, die echt ein „Kracher“ ist!

 

17. Sie dürfen eine Zeitreise unternehmen – in welche Epoche, wohin und warum würden Sie reisen?

Da ich nicht weiß, ob die Fee die Wünsche erfüllt – nach vorne. Ich möchte sehen, wie die Welt sich entwickelt, was meine Enkelkinder (die ich noch nicht habe) machen werden und ob ich die Welt ein wenig verändern konnte…

 

18. Welche „typische Unart“ ärgert Sie bei Geschäftspartnern in unserer Branche am meisten?

Zum Glück habe ich keine Partner mit Unarten, denn wenn sie diese hätten, wären sie nicht meine Partner. Was ich überhaupt nicht mag, ist blöder Small Talk, Arroganz und Ignoranz.

 

19. Sie dürfen sich bei der Bundeskanzlerin über eine politische Torheit beschweren:

Wenn ich Zeit mit der Kanzelerin hätte, würde ich mir wünschen, dass sie mir ihren „persönlichen Masterplan“ erläutert. Dann würde sich vielleicht manche sogenannte Torheit erklären.

 

20. Mit wem würden Sie gerne mal im Aufzug stecken bleiben und warum?

Für 48 stunden mit meiner besseren Hälfte, damit wir uns endlich mal alles erzählen könnten, wozu in den letzten Monaten wegen des Stresses keine Zeit war.

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