Marken schöpfen Potenzial nicht aus

So können Sie Video-Content für sich nutzen

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Bewegtbild ist die treibende Kraft im Internet. 97 Prozent schauen sich täglich Videos online an – ein großes Potenzial für Unternehmen. Jedoch zeigt eine neue Untersuchung von fischerAppelt und appinio, dass aktuell nur 20 Prozent der Befragten auch Online-Videos von Marken konsumieren. Wie muss Video Content Marketing also ausgerichtet werden, um relevant zu sein?

In Zeiten von Content Marketing, Social Media und mobilem Medienkonsum dienen Videos immer häufiger als Schlüssel zur Aufmerksamkeit der Menschen. Doch der Vergleich von Marken- und Bewegtbildkonsum im Web zeigt eine klare Diskrepanz zwischen der generellen Nutzung von Videos und der Nutzung von Branded Videos: 49 Prozent der untersuchten Zielgruppe schauen nie oder nur selten Online-Videos von Marken.

Mehrwert statt zu plakative Markenbotschaften
Auf die Frage nach den Beweggründen für den Videokonsum nennen 75 Prozent der Befragten den Unterhaltungsfaktor, 65 Prozent die Erklärfunktion von Bewegtbild. Videos müssen dem User einen klaren Mehrwert bieten und ihn emotional bewegen. Nur dann können sie auch aus Markensicht funktionieren.

Neben relevanten Inhalten ist die Auseinandersetzung mit der eigentlichen Zielgruppe essentiell. Die Studie zeigt, dass Video-Content aktuell besser innerhalb männlicher Zielgruppen funktioniert. Frauen fühlen sich dagegen nur selten angesprochen. Sie sind deutlich resistenter, nur 23 Prozent der befragten Frauen geben an, sehr häufig Online-Videos zu konsumieren. Für Brands mit weiblicher Zielgruppe sind soziale Netzwerke der richtige Kanal. Wie mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) verlassen sich Frauen in Sachen Video-Content auf Empfehlungen von Freunden.

Serielle Formate statt klassische Werbespots
Online müssen sich Videos in anderen Formen als dem klassischen Werbespot manifestieren. Insbesondere Serien (42 Prozent) und Tutorials (44 Prozent) sind gefragt – diese Zahlen geben Aufschluss über das enorme Potenzial, das in einzelnen Genres für Marken liegt. Dies gilt vor allem dann, wenn es die Marken verstehen, sich bei Branding und Marketingbotschaften zurückzunehmen und stattdessen den zum Format passenden Inhalt in den Vordergrund stellen.

Dazu Mirco Völker, CEO fischerAppelt, play:

Das richtige Content-Format zur richtigen Zeit im richtigen Kanal ist die Voraussetzung für digitale Reichweite. Marken müssen sich daher vermehrt mit den digitalen Sehgewohnheiten ihrer Zuschauer beschäftigen, denn nur so kann aus einem View auch nachhaltige Zuschauerbindung werden.

Für die repräsentative Studie wurden mehr als 1.000 Frauen und Männer im Alter von 16 bis 50 Jahren zu ihren Vorlieben beim Konsum von Bewegtbild-Content befragt.

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