MICE Coordinator bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH

10 Fragen an Julia Bäuml

In der Eventbranche gibt es die unterschiedlichsten Berufe. Nicht nur den klassischen Eventmanager oder Veranstaltungsplaner. events hat mit Julia Bäuml, MICE Coordinator bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH, über ihren Job, die besten Locations und ihr Lieblingshotel gesprochen.

Julia-Bäuml1977 wurde sie am Rande des schönen Münsterlandes geboren und der Lebensmittelpunkt von Julia Bäuml liegt heute noch dort. Die Reisefreudigkeit aus der Jugendzeit ist aber bis heute ungebrochen. Nach dem Fachabitur, einer Ausbildung im Steuerbüro und der Studienzeit in Münster kam sie vor zehn Jahren zum GEA Konzern. Hier betreute sie sechs Jahre lang den Bereich „Internationale Messeauftritte“ und reiste dafür um die halbe Welt. Vor fünf Jahren schrieb sie zusammen mit einer Kollegin ein Konzept für das Handling des Veranstaltungsbereichs innerhalb der GEA. Seitdem sind ihre Aufgaben weiterhin gewachsen und umfassen nun auch den strategischen Einkauf von Reiseleistungen.

Woran arbeiten Sie gerade?
Bei den Veranstaltungen, die im Augenblick über meinen Tisch gehen, handelt es sich eher ums Tagesgeschäft. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, hier sticht ein Projekt total heraus. Allerdings haben wir am Anfang des Jahres unseren Dienstleister im Bereich Veranstaltungseinkauf gewechselt und das Jahr ist davon geprägt, diesen Wechsel im Konzern zu kommunizieren und die Schnittstellen – wenn nötig –anzupassen.

Was war Ihr „schönstes“ Projekt?
Das Projekt, das mir am intensivsten in Erinnerung geblieben ist und woran ich wahrscheinlich auch am meisten „gewachsen“ bin, war ein Management Meeting in Südafrika. Es gab dort einige Hürden zu nehmen, gerade was das Thema Sicherheit für die Teilnehmer angeht, aber ich habe nirgendwo so einen schönen Sonnenaufgang gesehen!

Was ist Ihre beste Location?
Da ich am Rande des Ruhrgebiets wohne, ist ganz klar mein Herz im Pott! Wir haben hier unglaublich gute Locations, die unsere Geschichte und Industriekultur erlebbar machen und die versuche ich oft – gerade auch meinen ausländischen Kolleginnen und Kollegen – näher zu bringen.

Wo liegt die Destination Ihrer Träume?
Die Destination meiner Träume liegt auf den Florida Keys, mit den Füßen im Wasser und den Steel Drums im Ohr. Ich liebe Florida auf Grund seiner Artenvielfalt und der faszinierenden Natur auf den Keys.

Ihr Lieblingshotel?
Diese Frage finde ich schwierig. Privat bin ich oft mit dem Wohnwagen unterwegs oder miete eine Ferienwohnungen an. Aber wenn ich sagen würde, wo ich die beste Zeit hatte, dann das Savoy Hotel in Köln. Dort hatte ich einen unvergesslich schönen Abend mit meiner besten Freundin an der Bar.

Wer ist der Dienstleister Ihres Vertrauens?
Der Dienstleister meines Vertrauens ist der, der mit mir einen ehrlichen, konstruktiven Dialog hält und auch klar Dinge benennt, die nicht gehen.

Wie informieren Sie sich?
Das ist vollkommen unterschiedlich. Grundsätzlich bin ich jemand, der gerne im Dialog und Austausch mit Branchenkollegen und Dienstleistern steht. Oft ergeben sich Themen und Gespräche, von denen ich viele wertvolle Inhalte mitnehme und damit meine ich nicht den zigsten Kontakt zu einer Band oder einem Caterer.

Welche Idee möchten Sie verwirklichen?
Ich wünsche mir, dass ich Veranstaltungen öfter nachhaltig(er) gestalten kann. Damit meine ich z. B. die Veranstaltung Werte 2.0. Die Thematiken und Vorträge, die dort diskutiert und vorgetragen werden, nimmt man mit in seinen Alltag und die hinterlassen Spuren.

Wie sehen Sie sich in fünf Jahren?
Es gibt viele Themen, die mich im Bereich MICE oder Travel interessieren und ich hatte bis jetzt immer das Glück, mich im Konzern weiterentwickeln und mich neuen Herausforderungen stellen zu können. Frei nach dem Motto: Stillstand ist Rückstand!

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Wenn ich nicht arbeite, verbringe ich gerne meine freie Zeit mit Familie oder Freunden. Auch wenn ich Gefahr laufe, diesbezüglich einem antiquierten Frauenbild zu entsprechen, aber ich liebe es, am Wochenende zu backen und diverse Marmeladen und Chutneys einzukochen. Also sollte ich in den nächsten fünf Jahren wider Erwarten im Lotto gewinnen, würde ich mich mit einem kleinen Café selbstständig machen und dann ganzjährig Marmelade einkochen und altdeutschen Apfelkuchen backen.

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