MICE Achievement Award:

Joachim König erhält Auszeichnung für Lebenswerk

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Siegfried Haider (links), Alexander Petsch (2.v.l.) und Hans Jürgen Heinrich (2.v.r.) als Vertreter der Jury beim Abschlussfoto mit Preisträger Joachim König (3.v.l.) und Laudator Matthias Schultze.

Auf dem mbt Meetingplace in München wurde am 24. November 2016 erstmals ein Preis verliehen, mit dem das Lebenswerk eines Protagonisten der Veranstaltungswirtschaft belohnt wird. Stellvertretend für Fachbeirat und Gremium übergaben Hans Jürgen Heinrich, Fachmagazin events, Alexander Petsch, Messeveranstalter, und Siegfried Haider, Geschäftsführer von experts4events, im Postpalast die Auszeichnung. Die Laudatio hielt GCB-Geschäftsführer Matthias Schultze.

Wer ist der Preisträger und wofür steht er? Joachim König hatte ursprünglich für das Lehramt studiert, unter anderem in Südafrika. Der berufliche Lebensweg wurde dann ein ganz anderer: Nach Tätigkeiten als Abteilungsleiter im touristischen Marketing und als Geschäftsführer des Verkehrsvereins Aschaffenburg ging er als Geschäftsführer zur Congress Union Celle.

Am 1. Januar 2007 stieg er als neuer Direktor des renommierten Hannover Congress Centrum sozusagen in die erste Liga auf. Nur zwei Jahre später und nach langjähriger Tätigkeit als Vizepräsident wählte ihn die Hauptversammlung des Europäischen Verbandes der Veranstaltungszentren (EVVC e.V.) zum neuen Präsidenten, wo er nun schon in seiner dritten Amtsperiode steht.

Damit nicht genug: Im Dezember 2015 hat ihn schließlich der Weltverband Joint Meetings Industry Council ebenfalls als Präsidenten ausgewählt. Unter dem Dach des JMIC sind insgesamt 17 Veranstaltungsverbände aus der ganzen Welt vertreten, darunter AIPC, IAPCO, ICCA, MPI, PCMA und SITE.

Insbesondere die EVVC-Präsidentschaft des 58-jährigen war gekennzeichnet von unerwartet starken personellen Veränderungen im Vorstand und strukturellen Neuorientierungen, die er gewohnt professionell meistern konnte. Als Meilensteine seiner Arbeit in den letzten Jahren gelten die Mitinitiierung der MEXCON (Meeting Experts Conference) und der Green Meetings & Events Conference. Weiterhin die Begründung und Weiterentwicklung der politischen Lobby-Arbeit für die Branche in Berlin und Brüssel, der lange angestrebte „Schulterschluss der Verbände“, der auch in Teilschritten realisiert werden konnte.

Zahlreiche in die Zukunft weisende Studien, visionäre Projekte hat er angestoßen und begleitet. Joachim König ist zu einer unüberhörbaren Stimme in der Branche und für die Branche geworden. Ohne ein Lautsprecher zu sein. Mit dem ersten Preisträger des MICE Achievement Awards für das Lebenswerk würdigt die Jury einen brillanten Strategen, einen weitblickenden und umsichtig denkenden Menschen, dabei gut „gegroundeten“ Praktiker ohne Allüren, wenngleich nicht immer für jeden bequem.

Martina Fritz, die langjährige Geschäftsstellenleiterin des EVVC, bringt ihre Wertschätzung auf den Punkt:

Joachim König ist für mich immer ein extrem verlässlicher Fels in der Brandung gewesen. Mit seiner ganz klaren Art, zu kommunizieren und zu handeln!

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Die Laudatio auf den Gewinner des ersten MICE Achievement Awards hielt GCB-Geschäftsführer Matthias Schultze

Ein Mann, ein Wort und dann: die Tat!

Auch GCB-Geschäftsführer Matthias Schultze ging in seiner mit der einen oder anderen Anekdote gewürzten Laudatio neben den auszeichnungsrelevanten Kriterien auch auf die menschlichen Qualitäten des Preisträgers ein:

Bei Joachim König gilt der Satz: Ein Mann, ein Wort. Man kann sich auf ihn in allen Bereichen und Lebenslagen verlassen. Das ist gerade bei Kooperationen und neuen Projekten eine unverzichtbare Grundlage für eine zielführende und vertrauensvolle Arbeitsweise!

Die langjährige, enge Zusammenarbeit mit Joachim König wurde von Schultze aus verschiedenen Blickwinkeln sachkundig beleuchtet. Die von der Jury mitbewertete hohe Realisierungsquote bei gemeinsamen Projekten ist für den GCB-Chef nicht zuletzt einer anderen wichtigen Eigenschaft zu verdanken:

Joachim König fackelt nicht lange. Wenn Entscheidungen anstehen, dann werden sie auch getroffen und vor allem zügig umgesetzt. Das schätze ich ganz besonders an ihm.

events-Herausgeber Hans Jürgen Heinrich begründete stellvertretend für die Jury auch noch einmal die mit ausschlaggebenden Kriterien für die Auswahl des ersten „Fackelträgers“:

Wir wollten ganz bewusst jemanden auszeichnen, der im allgemeinen Spiel der Eitelkeiten bisher nicht im Fokus der Award-Verteiler war. Der auch nicht bereits mit zitternder Hand den Preis für sein Lebenswerk entgegennehmen muss, sondern noch mitten im Leben steht und sicherlich noch nicht „fertig hat“. Einen durchaus streitbaren Denker. Einen Mann, der Netzwerke nicht zum eigenen Selbstzweck oder kommerziellen Erfolg nutzt, sondern ausschließlich zum Wohl der Branche. Der tut, was getan werden muss. Auch und vor allem: ehrenamtlich. Ich kann mir derzeit keinen würdigeren Preisträger vorstellen!

Zum Abschluss sei noch das chinesische Horoskop bemüht, das die am 18. August 1958 Geborenen mit folgenden Eigenschaften charakterisiert. Man mag daran glauben oder nicht. Hier scheint es zu passen:

Ein Mensch im Zeichen Hund ist ein sehr treuer, verlässlicher und auch ehrlicher Mensch. Er hat ein großes Herz und viel Mut. Trotzdem ist er sehr einfühlsam und ein sehr aufrichtiger Freund und Partner. Sie haben zwar in der Regel einen sehr großen Freundeskreis, eine tiefe und innige Beziehung pflegen sie aber nur zu Wenigen. Für die Freunde tun sie aber alles, wenn diese ihre Hilfe brauchen, und erwarten dafür auch keine Gegenleistung. Ein Hund handelt im Ernstfall ohne Furcht und selbstlos. Ein Hund ist ein gastfreundlicher Mensch, sehr ruhig und gerecht und versucht bei einem Streit stets zu schlichten. Traditionelle Werte wie Hilfsbereitschaft und Ehre sind für einen Hund sehr wichtige Dinge im Leben.

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