Alternative Veranstaltungsformate

Barcamp

Barcamp
Screenshot Youtube

Das BarCamp entstand im Zuge von Web 2.0 und der Internet-Community. Charakteristisch für ein  Barcamp sind die fehlende inhaltliche Ausgestaltung des Programms. Die Teilnehmer bestimmen die Themen des Events also selbst.

Zu Beginn des Barcamps werden die Themen, die bearbeitet werden sollen, festgehalten. Dies kann so ablaufen, dass Themen erst auf dem Barcamp von den Teilnehmern im Plenum vorgestellt werden. Eine andere Möglichkeit ist, schon vorab Themenvorschläge online einzureichen, über die im Vorfeld abgestimmt wird. Ist die Themensammlung komplett, beginnt die Arbeit in den Arbeitsgruppen. Ob derjenige, der das Thema ins Leben gerufen hat, einen Vortrag hält, einen Workshop initiiert oder etwas gänzlich anderes wählt, um einen Konsens zur Problemstellung zu erlangen, ist freigestellt. Aus diesem Grund wird die Gruppenarbeit auch Session genannt.

Die Teilnehmer der jeweiligen Session können diese in der Regel jederzeit verlassen und sich an einer anderen Session beteiligen. Den Abschluss eines Barcamps bildet meist ein Get-together oder eine Feedbackrunde. Eine konkrete Präsentation oder Auswertung der Ergebnisse gibt es nicht. Auch eine Vorgabe zur Dokumentation der Ergebnisse ist für gewöhnlich nicht vorgesehen.

Beim Barcamp, ähnlich wie beim Open Space, gehen Menschen nicht zu einer Konferenz, sondern sie sind die Konferenz. Involvement und Nachhaltigkeit der erarbeiteten Lösungen sind viel höher als bei einem klassischen Veranstaltungsformat. Auch die Kreativität der Lösungen steigt mit dem Grad der Interaktivität.

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