Eventmanager im Porträt:

9 Fragen an Frank Bartels, REWE Group

Nach dem Abitur und der Bundeswehr absolvierte Frank Bartels eine Ausbildung zum Hotelkaufmann im MARITIM Hotel Reichshof. Weitere Stationen des 43-Jährigen waren das Steigenberger Hamburg sowie das Dorint Kongress Hotel Köln. Seit 1998 ist er der REWE Group treu und leitet dort seit zehn Jahren die Abteilung Event- und Travel-Management.   

events: Was war Ihr „schönstes“ Projekt?

Frank Bartels
Frank Bartels

Frank Bartels: Besonders herausfordernd und spannend sind für mich immer wieder Auslandsprojekte, wie z. B. in Paris, Barcelona oder Istanbul. Obwohl wir auch in Deutschland schon tolle Events auf die Beine gestellt haben.

Und das schönste „Projekt“ war sicherlich die Organisation meiner eigenen Hochzeit Ende letzten Jahres. Für einen Eventmanager eine echte Herausforderung!

 

events: Was ist Ihre beste Location?

Frank Bartels: Konkret möchte ich keine Location benennen, es gibt aber zwei Punkte, die eine gute Location für mich ausmachen: Flexibilität und Ansprechpartner, die Lust haben, gemeinsam mit meinem Team neue Ideen umzusetzen, und nicht nur Konzepte aus der Schublade hervorkramen. Wie oft habe ich schon zu Beginn einer Zusammenarbeit gehört, dass bestimmte Dinge nicht funktionieren, weil man es noch nie so gemacht hat. Mit dem richtigen Partner wird es am Ende dann doch immer ein Erfolg für beide Seiten.

 

events: Wo liegt die Destination Ihrer Träume?

Frank Bartels: Wenn sich die Frage auf meine private Urlaubsplanung bezieht, so spreche ich schon seit Jahren von der Südsee, bisher hat mich nur die lange Anreise abgeschreckt. Ich mag schöne Strände, Wasser und ein sonnenverwöhntes Klima. Und: Wo könnte man besser träumen als dort? Ganz klar: Auch für Events würde ich eine südliche Destination immer vorziehen.

 

events: Ihr Lieblingshotel?

Frank Bartels: Mein Lieblingshotel ist ein möglichst kleines Hotel mit wenigen Zimmern, sehr persönlichem Service, individuell eingerichtet, und es sollte erkennbar sein, in welchem Land oder welcher Stadt ich mich befinde. Bei der Anreise möchte ich mich fühlen wie bei einem Besuch bei Freunden. Zuletzt habe ich dieses Gefühl bei einer Rundreise auf den Kykladen erlebt.

 

events: Wer ist der Zulieferer Ihres Vertrauens?

Frank Bartels: Mit den Zulieferern meines Vertrauens arbeite ich in der Tat schon einige Jahre sehr vertrauensvoll zusammen. Mir ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und eine offene Kommunikation ebenso wichtig die Kenntnisse der Dienstleister über unser nicht ganz homogenes Gästeklientel. Grundsätzlich arbeiten wir immer ohne Full-Service-Agenturen und binden Dienstleister aus unserem Pool je nach Bedarf ein.

 

events: Wie informieren Sie sich?

Frank Bartels: In der Regel über Event-Zeitschriften, die sich leider immer auf meinem Schreibtisch stapeln. Ich nehme mir immer vier bis fünf Magazine auf Dienstreisen mit und versuche diese dann im Flieger „abzuarbeiten“. Sofern es zeitlich passt, sind Besuche bei der IMEX und IBTM fest eingeplant. Weitere Fachveranstaltungen oder Fam-Trips sind leider aus Zeitgründen nicht drin.

 

events: Welche Idee möchten Sie verwirklichen?

Frank Bartels: Eine wirklich gute Frage, hier muss ich erst ein wenig grübeln. Das könnte daran liegen, dass ich schon viele gute Ideen umsetzen konnte, weil ich über das entsprechende Vertrauen unseres Vorstands verfüge (und nicht zu vergessen das dafür nötige Budget). Und solange die Ideen und die Kreativität noch sprudeln, weiß ich, dass ich den Job noch eine ganze Weile machen möchte.

 

events: Wie sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

Frank Bartels: Ich hoffe, nein ich bin ganz sicher, dass die REWE Group in fünf Jahren mindestens genauso gut dasteht wie heute. Aktuell ist vieles im Umbruch, aber ich denke, dass wir einen guten Weg eingeschlagen haben und die Zeichen auf Wachstum stehen. Das macht sich nicht nur an den Umsätzen bemerkbar, sondern auch bei Dienstreisen und Tagungen.

 

events: Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Frank Bartels: Ich versuche – die Betonung liegt hierbei auf versuche – drei- bis viermal pro Woche Sport zu machen, wobei ich ganz klassisch ins Fitness-Studio gehe, das in meinem Fall über einen traumhaften Wellness-Bereich verfügt. Ich treffe mich sooft wie möglich mit Freunden zu einem schönen Abendessen und reise natürlich sehr gerne. Es gibt zwar noch viele neue Destinationen für mich zu entdecken, ich kehre aber auch immer wieder gerne an Orte zurück, an denen es mir gut gefallen hat, bzw. wo ich mich besonders gut entspannen kann. Mallorca und die Kykladen gehören zweifelsfrei dazu.

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