Nachhaltigkeit auch Thema für temporäre Bauten

Der fortschreitende Klimawandel stellt auch die Veranstaltungsbranche vor wachsende Herausforderungen. Seit Jahren wird bereits über nachhaltige Meetings, Events und umweltfreundliche Veranstaltungen nachgedacht. Was können temporäre Locations dazu beitragen? Und wie lässt sich Nachhaltigkeit bei Zelten nachweislich berechnen?

Als erstes Unternehmen in der Zeltbranche hat sich Losberger dieser Thematik angenommen und den Losberger Kubo als temporäres Gebäude intensiv unter die Lupe genommen. Durchgeführt wurde die Untersuchung, zu der sowohl  eine Simulation als auch einen Praxistest gehörten, vom Unternehmen Integral Ingenieure aus Aachen. Dabei teste man den Einfluss unterschiedlicher Konstruktionen auf den Heiz- und Kühlenergiebedarf an verschiedenen Standorten auf der Welt.

Kubo
Losberger
Im Praxistest wurde eine gedämmte und eine ungedämmte Kubo Variante messtechnisch miteinander verglichen.

Das Ergebnis
Der Energiebedarf in einem gedämmten Kubo unterschied sich deutlich von der ungedämmten Variante. Eine garantierte Energieersparnis von mindestens 20 Prozent wurde im Praxistest nachgewiesen. Eine größere Ersparnis hängt nicht nur von der Dämmung ab, sondern auch vom Ort, der Außentemperatur und der Veranstaltungsart. Ein Fußboden ohne Belag erwies sich z. B. beim Test als “konstruktive Kältebrücke”. Mit Teppich und/oder Fußbodenheizung ist das Raumgefühl und die Atmosphäre deutlich anders und die Ersparnis steigt. Die entstandenen Berechnungen und Aufnahmen sollen Losberger zur Weiterentwicklung zukünftiger Materialien im Zeltbau dienen.

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