Was macht einen kreativen Menschen aus?

Der US-Psychologe Raymond Cattel fand heraus, dass Menschen, die scheinbar wie auf Knopfdruck Ideen produzieren, zu überdurchschnittlich dominantem, selbstsicherem und neugierigem Verhalten neigen. Auf der anderen Seite sind sie sehr empfindsam, feinfühlig und zartbesaitet.

Und: Oft können sie sich nur langsam an neue Eindrücke gewöhnen. Kreative ziehen sich mitunter gerne in ihre Gedankenwelt zurück und sinnieren über ihre Ideen. Dies geschieht auch als Schutzreaktion, um neue Reize zu vermeiden. Es ist diese Beharrlichkeit, die Ideen dann reifen lässt. Stärker als andere streben Kreative auch nach Unabhängigkeit, sie sind eigenwilliger und unbeugsamer.

Normen, Regeln und Gesetze werden zuweilen missachtet, mit Tabus und Konventionen wird gebrochen. Gerade jedoch die „Spinner“ sind es, die oft außergewöhnlich kreativ sind. Dass das nicht nur vorteilhaft ist, liegt auf der Hand. Denn Menschen, die als besonders kreativ gelten, wirken auf ihr Umfeld zuweilen herablassend, egozentrisch, herrisch, zynisch oder feindselig. Letztlich scheitern auch aus diesem Grund interessante Ideen oft bereits in der Phase der Vermarktung oder machen die Zusammenarbeit mit kreativen Genies manchmal recht schwierig.

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