Achtung Stolperfalle! Steuerregeln für weihnachtliche Events

Besinnliche Zusammenkünfte kurz vor den Feiertagen sind eine Belohnung für die Mitarbeiter und gehören in fast allen Firmen zur guten Tradition. Wer für seine Firmenweihnachtsfeier am Ende keine Steuern zahlen möchte, sollte unbedingt diese Tipps beachten:

Damit die Betriebsfeier nicht zum geldwerten Vorteil wird und die Mitarbeiter, die eigentlich für ihre Arbeit belohnt werden sollten, Steuern zahlen müssen, dürfen die Ausgaben den Freibetrag von 110 Euro pro Kopf nicht übersteigen. Sollte das Event doch mehr kosten, kann der Arbeitgeber in die Bresche springen, indem er auf die Ausgaben, die über den Freibetrag hinausgehen, eine pauschale Lohnsteuer von 25 Prozent zahlt (§ 40 Abs. 2 Nr. 2 EStG). So entgehen die Mitarbeiter der Steuerpflicht.

Weihnachtsfeier

Die steuerfreie Obergrenze von 110 Euro war bis zum letzen Jahr übrigens noch ein Freigrenze. War die Weihnachtsfeier auch nur 10 Cent teurer, mussten die kompletten Kosten versteuert werden. Seit diesem Jahr gibt es einen Freibetrag: Jetzt sind nur noch die Kosten, die über dem Betrag liegen, steuerpflichtig.

Eine weitere Neuerung betrifft die Angehörigen von Mitarbeitern. Konnten die Kosten früher noch durch alle Gäste, auch firmenexterne, geteilt werden, gilt ab diesem Jahr: Die Gesamtkosten des Events darf nur durch die teilnehmenden Angestellten dividiert werden.

Besonders zu beachten ist außerdem, dass sich der Freibetrag aus allen Kosten der Veranstaltung, also auch den Ausgaben für Verpflegung, Räumlichkeiten oder Entertainment, zusammensetzt.

Möchte der Chef den Angestellten zu Weihnachten außerdem noch ein kleines Präsent überreichen, müssen diese Beträge ebenfalls in den Freibetrag eingerechnet werden.

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